Pressekonferenz zum DEAL-Vertrag mit Wiley

Am 15.01.2019 fand nach der Signing Ceremony eine Pressekonferenz in den Räumlichkeiten der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin statt. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sowie der Verlag Wiley hatten Journalistinnen und Journalisten sowie Menschen aus Politik und Wissenschaft eingeladen, Fragen zum soeben unterzeichneten DEAL zu stellen.

Auf dem Podium saßen Prof. Dr. Horst Hippler und Prof. Dr. Gerard Meijer für DEAL, Dr. Frank Sander für die MPDL Services GmbH sowie Judy Verses (Executive Vice-President) und Dr. Guido Herrmann (Managing Director Wiley Deutschland) für Wiley.

Prof. Dr. Horst Hippler, Sprecher des Projektlenkungsausschusses und Verhandlungsführer vom Projekt DEAL.
Foto: Wiley/picture alliance/Tanja M. Marotzke
Quelle: MPG

“We come actually from a situation where those communities that were very much in favour of Open Access were not the best friends of the bigger scientific publishers. And we needed time from both sides […] to understand each other.”

Prof. Dr. Gerard Meijer
Quelle: MPG

“[…] What is for sure: Change will happen and the question is, if you are not creative and participating, you are out of business. The same is true for institutions, but the same is also true for publishers.”

Prof. Dr. Horst Hippler
Quelle: MPG

“With the changes in the market going on you basically have to choices: You can decide that you are going to get in the front seat and drive and lead it or you can be in the back seat and maybe not be comfortable with where it’s taking you.”

Judy Verses
Quelle: MPG

“I think it’s fair to say: Hundreds of hours have we spent together to come to a sustainable solution for both parties.”

Dr. Guido Herrmann

Zahlreiche Interessenten waren gekommen, unter anderem der ehemalige EU-Generaldirektor für Forschung und Innovation und Konzepter des Plan S, Robert-Jan Smits.

Foto: Wiley/picture alliance/Tanja M. Marotzke
Robert-Jan Smits, EU-Senior Adviser for Open Access and Innovation, auf der Pressekonferenz. Quelle: MPG

Die MPDL Services GmbH wurde als Tochtergesellschaft von der Max-Planck-Gesellschaft ins Leben gerufen, um den Vertrag für das Projekt DEAL zu unterzeichnen:
„Auf Wunsch der Allianz der Forschungseinrichtungen in Deutschland haben wir diesen nationalen Vertrag mit Wiley gerne organisiert und umgesetzt. Dies steht im Einklang mit Bemühungen wie der OA2020, die die Max-Planck-Gesellschaft seit vielen Jahren unterstützt, um den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen zu fördern, in moderne wissenschaftliche Publikationsmethoden zu investieren, und sicherzustellen, dass die Urheberrechte an wissenschaftlichen Artikeln dort bleiben, wo sie hingehören – bei unseren Wissenschaftlern“, sagt Max-Planck-Präsident Martin Stratmann.

Auch die Bundesforschungsministerin Anja Karliczek äußerte sich auf der Webseite des Ministeriums erfreut über den Abschluss:
„Ich begrüße es sehr, dass Wissenschaft und Verlag die wichtigen Verhandlungen zu DEAL erfolgreich abgeschlossen haben. Das ist ein Durchbruch für Open Access, der international Signalwirkung entfalten wird. Er ermöglicht eine erheblich bessere Literaturversorgung in Lehre und Forschung und steigert die weltweite Sichtbarkeit deutscher Wissenschaft“.

Weitere Informationen zur Signing Ceremony finden Sie hier.

Die Pressemitteilung zum Vertragsabschluss zwischen DEAL und Wiley finden Sie hier.

Vorträge und Statements der Vertragspartner im Rahmen der APE Conference 2019 in Berlin sind auf der Homepage der APE Conference zu finden.